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Dokumentationszentrum Berlin

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Gestalterische und funktionale Strukturen im Dokumentationszentrum

Dokumentationszentrum Berlin
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Was waren die Herausforderungen und wie kam es zur Lösung?

Das Dokumentationszentrum stellte vor allem durch seine großformatigen und extrem schweren Mineralwerkstoff Platten hohe Anforderungen an Konstruktion und Logistik. Besonders die acht Meter lange und vier Meter hohe „Heimatstube“ erforderte den präzisen Zusammenbau von rund sechzig massiven Einzelteilen, die aufgrund ihres Gewichts und ihrer Dimensionen nur mit großem Aufwand transportiert und eingebracht werden konnten.

Die Lösung lag in einer modularen, digital geplanten Konstruktion, die schwere Bauteile transportfähig machte und dennoch eine fugenlose, monolithische Wirkung ermöglichte. CNC Fertigung, verdeckte Fugen und eine exakt abgestimmte Montageabfolge sorgten dafür, dass die schweren Platten sicher verarbeitet und passgenau installiert werden konnten. So entstanden innerhalb von sechs Monaten über 900 Quadratmeter Mineralwerkstoffflächen, die trotz ihres Gewichts eine ruhige, homogene Gestaltung ermöglichen und den funktionalen Anforderungen dauerhaft standhalten.

„Der Zeitplan bis zur Eröffnung war eng gestrickt. Innerhalb von sechs Monaten haben wir aus knapp 900 Quadratmetern Mineralwerkstoff und über 1.000 Quadratmetern Spanplatten Ausstellungsmöbel gefertigt und montiert. Es gab eine Vielzahl an Schnittstellen zu anderen Gewerken, die wir im gesamten Prozess immer im Blick behalten mussten: die Beleuchtung, einzubauende Medien, zu verwendende Drucke, einzusetzendes Glas, usw.”

Andre Uhlig, Projektleiter bei Rosskopf + Partner

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Zahlen & Fakten

  • Ort

    Berlin

  • Design / Entwurf

    ATELIER BRÜCKNER GmbH

  • Material

    Avonite® (Mineralwerkstoff)

  • Farbe

    Dove Grey

  • Fotos

    ATELIER BRÜCKNER / Michael Jungblut

Welche Leistungsschritte waren hier notwendig?

Zunächst wurden die großformatigen und sehr schweren Mineralwerkstoff Platten konstruktiv so entwickelt, dass sie trotz ihres Gewichts transportierbar bleiben und später präzise zusammengefügt werden können. Die riesigen Bauteile – insbesondere die mehrteilige „Heimatstube“ – mussten in montagefähige Module zerlegt und statisch wie geometrisch exakt abgestimmt werden.

Anschließend erfolgte die CNC Fertigung der massiven Einzelteile sowie die Vorintegration aller funktionalen Komponenten. Die Montage verlangte eine exakt geplante Reihenfolge, da die schweren Platten nur mit erheblichem Aufwand eingebracht und vor Ort fugenlos zu monolithischen Strukturen verbunden werden konnten.

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